Fragestellung

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Fragestellung#

Die Darstellung von Luftverschmutzung in Texten ist ein wachsendes Forschungsfeld. Die meisten Forschenden konzentrieren sich auf moderne Zeitungen (Rabbani and Ahmed, n.d.) oder Websuchanfragen(Lin et al., n.d.), was naheliegend erscheint.

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Tägliche Stickstoffdioxid-(NO₂)-Werte und das Suchinteresse nach dem Begriff „Husten“ („to cough“) im Oktober 2016 in Atlanta. Quelle: (Lin et al., n.d.)#

Aus literaturwissenschaftlicher Perspektive lässt sich jedoch auch die literarische Fiktion auf Spuren der Auseinandersetzung mit der Qualität der Luft untersuchen.

Diese Fallstudie führt durch ein Digital-Humanities-Forschungsprojekt, das aus literaturwissenschaftlicher Perspektive untersucht, wie deutschsprachige literarische Texte des 19. Jahrhunderts die zunehmende Verschlechterung der Luftqualität reflektieren und diskursivieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, in welcher Weise sich Wahrnehmungen von „schlechter Luft“ sprachlich fassen lassen und wie sich diese im Verlauf des Jahrhunderts verändern.

Forschungsfrage

Wie diskursivieren deutschsprachige literarische Texte des 19. Jahrhunderts die abnehmende Luftqualität, und wie verändern sich dabei die Häufigkeiten und Kontexte des semantischen Feldes „Luft“ im Zeitverlauf?

Das Projekt kombiniert Ansätze der linguistischen Anreicherung, der quantitativen Analyse und der Visualisierung, um literarische Reaktionen auf Umweltveränderungen nachvollziehbar zu machen.

Bibliographie#

[Lin et al., n.d.] (1,2)

missing year in lin_detecting_2022

[Rabbani & Ahmed, n.d.]

missing year in rabbani_ecological_2025